Eva Cohaus

Praxis für Traumatherapie,
Systemische Paar- und Familientherapie


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Familien-/Traumaaufstellung


Familienaufstellung

Immer wieder begegnen wir in unserem Leben Problemen, die sich hartnäckig allen Lösungsversuchen widersetzen. Oft liegen sie nicht in unserem persönlichen Lebensweg begründet, sondern haben ihren Ursprung in den Schicksalen unserer Familien.

Eine Familienaufstellung kann uns dann sowohl die eigentliche Ursache unseres Problems als auch dessen Lösung - und den Weg dahin aufzeigen.

Häufige Themen sind:
Lebenskrisen · Ängste und Depressionen · Der eigene Platz im Leben · das Selbstwertgefühl ist unzureichend oder ist manchmal gut, und dann wieder gar nicht · Gefühle wie Unzufriedenheit, Trauerigkeit oder Wut, die Sie überfallen · Schwierigkeiten in Beziehungen · Drohende Trennung oder Trennung · Probleme im Beruf, Berufswechsel · Trauerarbeit, Abschiednehmen

Wenn mit Stellvertreter/innen das innere Bild des Systems aufgestellt wird, enthüllt sich die Dynamik der unbewussten Strukturen, in denen die Beteiligten gefangen sind.

Solche Aufstellungen können wir machen mit

  • der Ursprungsfamilie
  • der Gegenwartsfamilie
  • den Kolleg/innen und Chef/in am Arbeitsplatz
  • unseren verschiedenen Persönlichkeitsanteilen
  • einer hartnäckigen Krankheit

In der Arbeit mit dem System können wir dann unseren eigenen Weg finden, um diese Verstrickungen zu lösen.

So können wir schließlich unseren Platz im Leben finden, mit neuer Freiheit und der uns eigenen Kraft. Die Versöhnung mit dem eigenen Schicksal ist ein prägendes Merkmal dieser Arbeit.


Mit einer Trauma-Aufstellung möchte ich Menschen ansprechen, die eines der folgenden Symptome haben

  • Schlaflosigkeit, innere Unruhe, schnelle Gereiztheit oder dauernde Lustlosigkeit
  • scheinbar unbegründete Ängste, Schweißausbrüche, Zittern
  • das Gefühl, in bestimmten Situationen 'nicht da' zu sein
  • medizinisch nicht erklärbare, anhaltende oder öfter auftretende Symptome wie hartnäckige Kopfschmerzen, Migräne, Herzrasen, anhaltende Müdigkeit oder Erschöpfung, unerklärliche Störungen im Magen-Darmbereich
  • Phasen von Traurigkeit oder Depression
  • wenig Verbindung zu sich selbst und/oder anderen
  • missbräuchliche Beziehungen, aus denen Sie nicht aussteigen (körperliche und/oder psychische Gewalt)
  • Beziehungsvermeidung ( und Sehnsucht danach)
  • Gefühle von Ohnmacht, Traurigkeit, Wut, die Sie überfallen
  • Unglücklichsein, obwohl in Ihrem Leben (scheinbar) alles stimmt

Sie alle können Hinweise auf ein Trauma sein.

Es gibt viele Ursachen für einen Schock oder ein Trauma: in einen Autounfall verwickelt zu sein oder Zeuge zu sein, wie Menschen verletzt werden oder gar umkommen. Ein Krankenhausaufenthalt, bei dem das Kind von den Bezugspersonen getrennt wurde. Gewalt oder Alkoholismus in der Familie, sexuelle Gewalt. Emotionaler Missbrauch, wenn ein oder beide Elternteile nicht oder nicht ausreichend für uns da waren. Der Verlust eines geliebten Menschen, und Vieles mehr.

In einer Trauma-Aufstellung verbinde ich die Familienaufstellung mit den Methoden von Somatic Experiencing (SE)®, einer Methode zur Traumabewältigung, die Menschen unterstützt, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren und behutsam den erlittenen Schock zu verarbeiten. Und mit den Methoden von NARM® (neuroaffective relational model), die sich insbesondere mit frühkindlichen Entwicklungstraumata und deren Auswirkungen auf das spätere Leben beschäftigen.

So stelle ich in einer Traumaaufstellung auch Personen auf, die für den/die Betreffenden eine Ressource darstellen, wie z.B. eine gute Freundin aus der heutigen Zeit, die wir mitnehmen in das traumatisierende Geschehen aus der Kindheit.

Wenn das damalige Kind einen Verbündeten hat, muss es nicht das ganze Ausmaß an Hilflosigkeit erleben und der/die Aufstellende kann eine Lösung für sich finden, die damals nicht möglich war.

In einer Traumaaufstellung kann auch eine Neuverhandlung stattfinden, d.h. ein Geschehen, das traumatisierend war, wird umgeschrieben. So musste ein Aufstellender als kleines Kind mutterseelenallein eine Operation in einem Krankenhaus über sich ergehen lassen, die Eltern durften ihn nicht besuchen. Als Folge tat er sich als erwachsener Mann schwer damit, anderen Menschen zu vertrauen und eine tiefe Bindung einzugehen. Er hätte sich als Kind mutige Eltern gewünscht, die sich gegen die Ärzte/ innen durchsetzten, und einen verständnisvollen Arzt, der ihm erklärte, was mit ihm geschehen würde.

So stellten wir das Geschehen neu auf, und die Traurigkeit über seine Einsamkeit und seine Angst vor dem Ungewissen wurden für ihn wieder spürbar, er konnte sie loslassen und beginnen, Vertrauen zu fassen.


Jede/r aktive Teilnehmer/in erhält eine Aufstellung (5, max. 6 pro Seminar). Es besteht auch die Möglichkeit, als stille/r Teilnehmer/in dabei zu sein ohne eigene Aufstellung, dabei werden Sie als Stellvertreter/in aufgestellt.

Bitte bringen Sie ein paar warme Socken sowie Getränke und einen Pausensnack mit. Für die Mittagszeit bestelle ich einen Tisch in einem nahegelegenen guten vegetarischen Restaurant. Anmeldung ist für Einzelne als auch für Paare möglich. Für ganze Familien ist sowohl eine Teilnahme am Seminar (nach Absprache) als auch eine Aufstellung in einem Einzeltermin möglich.